Wie ein Aas für HundeIn der Zeit, die das Mittagessen dauerte, faßte ich einen Entschluß. Ich wollte keine Sekunde länger hier bleiben. Ich nahm eine alte Zeitung, packte meine wenigen Habseligkeiten darin ein und ging, nachdem mein Vater wieder abgefahren war, einfach weg. Ich muß weinen, wenn ich mich daran erinnere. In diesem Haus gab es keine Zukunft für mich, ich hatte dort keinen Ort. Nicht ein einziges freundliches Wort hatte mein Vater beim Wiedersehen für mich übrig. Dabei wäre es so leicht gewesen, micht mit ein paar netten Worten glücklich zu machen.
Mein Ziel war das Kenyatta Conference Center, das höchste Haus in Nairobi. Ich wollte mir dort das Leben nehmen, wie es viele andere vor mir schon getan hatten. Unterwegs aber gingen meine Sandalen kaputt. Ich versuchte, die Laschen notdürftig mit Dornen zu befestigen, die ich am Straßenrand fand, aber sie hielten nicht. Das rettete mir gewissermaßen das Leben. Der Asphalt war so heiß, daß ich nicht barfuß gehen konnte. Ich entschied mich zurückzulaufen, denn der Weg nach Kileleshua war kürzer.


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