freiheit mit gesenktem kopf...Plötzlich ertönte ein Pfiff, der Zug fuhr ab. Karanja sah hingegeben zu, und da geschah ihm etwas Merkwürdiges, Erst hatte die Pfeife gegellt, und das Anrucken der Wagen war ihm unter die Haut gedrungen, ein Gefühl, das in ihm nachzitterte, lange nachdem der Zug abgefahren war. Dann stand er am Rand des Bahnsteigs und starrte in einen weißen leeren Abgrund. Ganz deutlich sah er ihn, er hätte es später beschwören können. Die Gleise, die Menschen auf dem Bahnsteig, die Läden von Rung'ei, das ganze Land begann vor seinen Augen zu kreisen, immer schneller und schneller, und blieb dann jählings stehen. Die Menschen hörten auf zu sprechen, nichts bewegte sich mehr, kein Laut war zu hören, Karanja erschreckte, dieser völlige Stillstand aller Bewegung und allen Lärms, und er blickte sich um, um zu sehen, ob dies Wirk· lichkeit war....

...Wir sind in ihre Kirche gegangen. Mubia, ganz weiß ge- kleidet, öffnete die Bibel. Er sagte: Wir wollen nieder- knien zum Gebet. Und wir knieten nieder. Und Mubia sagte: Wir wollen die Augen schließen Und wir taten es. Seine blieben natürlich offen damit er aus der Bibel vorle- sen konnte. Und als wir unsere Augen wieder aufmachten, da war unser Land weg und das Flammenschwert stand auf der Macht. Und Mubia? Er fuhr fort, das Wort Gottes vorzulesen und uns anzuflehen unsere Schätze im Him- mel zu sammeln, wo keine Motte sie fressen würde. Seine aber legte er auf der Erde an, auf unserer Erde....


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