Wie ein Aas für Hunde"Nichts darf schiefgehen", schärfte der General Nguru ein. "Es wird nichts schiefgehen."
"Auf mein Signal greifen alle an", erklärte der General. "Sag den anderen Bescheid." Die Scheinwerfer des zweiten Fahrzeugs innerhalb der letz- ten Stunde tauchten im Süden auf. "Geh", befahl Haraka.
Nguru verschwand in der Dunkelheit, aus der er aufge- taucht war. Haraka beobachtete den Polizeiposten und fragte sich, wie- viel Männer wohl Dienst hatten. Würde seine halbe Armee die Sache schaffen? Kimamo und die restliche Truppe müß- ten mit hier sein.
Draußen im Grasland schrie ein Regenvogel. Als die Männer sich zum Angriff auf das Tor sammelten, hörte er es rascheln. Das Fahrzeug aus dem Süden kam näher. Er wünschte, es würde den Posten schneller passie- ren. Darauf allein wartete er noch, um das Signal zum An- griff zu geben. Es kam näher, verfolgt von vielen Augen aus der Nacht. Dann geschah es. Das Auto fuhr nicht am Polizeiposten vorüber, wie sie erwartet hatten, es verrin- gerte statt dessen seine Geschwindigkeit und bog ein. Die Scheinwerfer tasteten über das Tor und die Wachen, wäh- rend der Fahrer auf das Öffnen des großen Tores war- tete.
Haraka war enttäuscht und wütend. Sein Herz schlug schnell, und zwischen den gebleckten Zähnen hing ein Knurren. Das Fahrzeug würde ihn nicht aufhalten. Nichts würde ihn aufhalten.
Die Wachen befragten den Fahrer lautstark. Dieser antwor- tete ebenso laut. Die Wachposten schlossen das Tor auf und begannen es zu öffnen.
General Haraka kniete sich, die Patchett schußbereit. Das Auto fuhr durch das Tor.
Er sprang auf und rannte los. Die Männer neben ihm ka- men mit. Die anderen warteten im Busch auf sein Signal. Er Übersprang einen Busch, landete auf dem Schotterweg und huschte durchs Tor. Niemand sah ihn. Das Fahrzeug war durchs Tor und die Wachen schoben das Tor zu. Aus zehn Schritt Entfernung gab er jetzt das Signal.


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