26. Mai 2016

Landesfakten

Kenia Fakten – Geographie

Fläche:
582.650 qkm (Land: 569.250 qkm, Wasser: 13.400 qkm)

Nachbarn:
Äthiopien (Grenzlänge: 861 km), Somalia (Grenzlänge: 682 km), Sudan (Grenzlänge: 232 km), Tansania (Grenzlänge: 769 km), Uganda (Grenzlänge: 933 km)

Berge:
kilimandscharoMount Kenia (5.199 m)
In Kikuyusprache „Kirinyaga“ (Berg der Heiligkeit), höchste Erhebung: „Batian“ (5.199 m), einfach zu erreichende Erhebung: „Point Lenana“ (4.985 m), zweithöchster Berg Afrikas, heiliger Sitz des Gottes der Kikuyu (Ngai)
Mount Elgon (4.231 m)
Benannt nach Stamm der Elgonyi, erloschener Vulkan an der Grenze zu Uganda, höchste Erhebungen: „Wagagai“ in Uganda (4.321 m) und „Sudek“ in Kenia (4.302 m)

Aberdares (3.999 m)
Abgeschlossenes Vulkangebiet, ca. 100 km nördlich von Nairobi im Nyeri Distrikt, höchste Erhebungen: „Ol Donyo Lesatima“ (3.999 m) und „Kinangop“ (3.906 m), alpines Moorland auf über 3.000 m
Mount LongonotMount Longonot (2.886 m)
Aus Masssai-Sprache „oloonong’ot“ (Berg der vielen Gebirgskämme), schlafender Vulkan, im Ostafrikanischen Grabenbruch in der Nähe des Naivasha-Sees, ca. 60 km von Nairobi entfernt, Besteigung innerhalb eines Tages möglich
Loroghi Hills (2.580 m)
Höchste Erhebung: „Poror“ (2.580 m), im Samburu-Gebiet des ostafrikanischen Grabenbruchs, bekannt für atemberaubende Landschaft und Tierreichtum
Taita und Chyulu Hills (bis 2.200 m)
Tsavo Nationalpark, junge vulkanische Hügel, begrenzt durch schwarzes Lava-Gestein, sehenswert und von Touristenregionen der Küste leicht erreichbar
Western Highlands (bis 1.700 m)
Hügelkette, Kakamega-Regenwald (240 qkm, dicht bewaldet auf 40 qkm), im Westen Kenias um die Stadt Kakamega herum, Vielfalt an Vögeln, Insekten etc.
Shimba Hills (bis 500 m)
320 qkm großes Wildschutzgebiet, Südwesten Kenias, ca. 30 km von der Diani Küste entfernt, beliebtes Ausflugsziel für eine Kurzsafari

Flüsse:
baobab im tsavo parkTana
Länge (700 bis 1.000 km), entspringt dem Mount Kenya Massiv, fließt erst nach Norden und später nach Südosten, mündet in den Indischen Ozean, bekannt fü zahlreiche Wasserfälle und Stromschnellen
Mara River
Länge (395 km), entspringt den Abuya Sümpfen des Mau Waldes im östlichen Teil des ostafrikanischen Grabenbruchs, durch Massai Mara und Serengeti in Tansania, mündet in den Viktoriasee
Athi Galana Sabaki
Länge (390 km), beginnt als Quellfluss Athi bei Kapote und Athi River, bei Thika als Wasserfall (Fourteen-Falls), im späteren Verlauf als Sabaki oder Galana bekannt, mündet nach den Lugard-Fällen in den Indischen Ozean
Suam Turkwel
Länge (380 km), entspringt dem Mount Elgon, fließt an der Grenze zu Uganda durch West-Pokot Distrikt in den Viktoriasee, von Quelle bis West-Pokot „Suam“ danach „Turkwell“
Uaso Nyiro
Im Samburu National Reservat, mündet in den Natronsee, bei Nyahururu als 72 m hohe Thompson-Wasserfälle

Küste:
Nakuru SeeKüstenlinie Indischer Ozean 536 km

Seen:
Viktoria See
Auch „Nyanza“ genannt, größter See Afrikas, Gestamfläche 68.870 qkm, Ursprung des Nils, natürliche Grenze zu Tansania und Uganda, beheimatet hunderte verschiedener Fisch-Arten und ist Heimat der Flusspferde, der kommerziellen Ansiedlung des Nilbarsches viel ein Großteil der ursprüglichen Buntbarsche zum Opfer
Turkana See
Im Norden Kenias gelegenes, größtes Binnengewässer des Landes, Fläche von 6.405 qkm, früher „Rudolf See“ nach dem österreichischen Thronfolger Kronprinz Rudolf, bevölkert vom Nilbarsch, Tilapia und Tigerfisch, an den Ufergebieten des „Jadeflusses“ leben zahlreiche Krokodile
Naivasha See
Süsswassersee im östlichen Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs, am höchsten gelegen; Größe variiert in Abhängigkeit der Regenfälle zwischn 114 und 991 qkm, mit umliegenden Wäldern ist das Gebiet für Vogelvielfalt bekannt
Nakuru See
Alkalischer Soda See mit rund 40 qkm, bekannt für einmaliges Naturschauspiel seiner mit bis zu zwei Millionen Flamingos bedeckten Oberfläche, vom Nakuru-Nationalpark umgeben, der auch durch weiße Nashörner Bekanntheit erlangte