26. Mai 2016

Zentralkenia

Orte – Zentralkenia


Mount Kenia Der Mount Kenia in der Mitte des Landes war nach den Kikuyu der Thron ihres Gottes ‚Ngai wa Kirinyaga‘, der Gott des Kirinyaga. Um zum Mount Kenia zu gelangen fährt man von Nairobi Richtung Thika von wo es nicht sehr weit ist die Chania Wasserfälle zu besuchen. Im Blue Post Hotel erhält mein erfrischendes Getränk. Auf der Weiterreise gelangt man nach Karatina oder kann auch einen Abstecher zu den Fourteen Fällen oder nach Muranga (Fort Hall) dem Garten Eden der Kikuyu mit seiner für die Christusportaits berühmten Kirche machen.

Über die A2 erreicht man Karatina von wo aus man die Spitze des Mount Kenias sehen kann. Über eine Piste voller Schlaglöcher, erreicht man am Ende den Fusse des Mount Kenia. Für Bergsteiger bietet der Berg Routen zu den zwei Gipfeln ‚Batian‘ und ‚Nelion‘ der Aufstieg dauert etwa drei Tage. Aufsteigen kann man von jeder Seite, bei 4986 m ist der Point Lenana zu dem auch Wanderer ohne spezielle Bergausrüstung vordringen können. Von Karatina aus ist es nicht weit nach Nanyuki, das direkt auf dem Äquator liegt.

Der Äquator ist mit Schildern gekennzeichnet und ‚offizielle Wasserexperiment-Mitarbeiter‘ führen die verschiedenen Drehrichtungen von Wasser, das auf den verschiedenen Erdhalbkuglen verschüttet wird vor.

Äquator Wasser ExperimentNördlich von Nanyuki gelangt man Richtung Isiolo von wo aus man mit Polizeibegleitung in die nörderlicheren Gegenden Kenias, zum Turkana See oder dem berühmten Marsabit National Park gelangen kann.
Die Strasse nach Westen führt nach Nyahururu, sie sollte aber nur mit Allrad-Wagen benutzt werden. In Nyahururu kann man für wenig Geld im Nyaki Hotel unterkommen. Von dort aus gibt es die Thomson Fälle zu sehen, die tiefer als die Chania Fälle herunterstürzen, und einen unvergesslichen Blick auf den ostafrikanischen Grabenbruch erhält man wenn man die B5 hinunter zum Nakuru See mit seinen Millionen von Flamgios fährt.

Zurück auf Kenias Hauptverkehrsachse kann man sich entscheiden, ob man weiter westlichen über Kericho, Kitale bis nach Kisumu am Viktoria See reisen möchte oder vielleicht noch in Richtung Masai Mara vordringen möchte.

Entlang der A105 in Richtung Nairobi kann man am Elementaita oder Naivasha See anhalten und auch hier eine wunderbare Übersicht über das Great Rift Valley mit seinen Seen, heisse Quellen und Vulkankratern, wie dem Longonoti, erhalten.